Was macht eigentlich ein schwedischer Dienstleister mit deutschen Stubben?

Was macht eigentlich ein schwedischer Dienstleister mit deutschen Stubben?

Quelle: TASPO Nah dran – Nr 21 vom 24. Mai 2019

Frau Kønig, wer ist HasselHolm, was ist Ihr Business?
Wir haben uns auf die Dienstleistung des Fräsens spezialisiert. Die Firma HasselHolm ist in Schweden, Norwegen, Finnland, Dänemark und Deutschland unterwegs. Wir fahren sozusagen von den Lofoten bis nach München. Wir sind schon seit 1981 auf das Fräsen von Stubben und Wurzeln spezialisiert, seit 1989 arbeiten wir auch in Deutschland. Wir haben überall im Land Kunden, manche schon seit vielen Jahren.

Stubben- und Heckenfräsen aus Schweden in deutschen Parks und Friedhöfen – was unterscheidet Sie von anderen?
Erfahrung und Technik. Wir bauen seit Jahrzehnten unsere eigenen Fräsen, sie sind hoch spezialisiert und bestens bewährt.

Was können nur Ihre Fräsen?
Unsere Fräsen arbeiten nicht nur in die Breite, sondern auch in die Tiefe, fräsen also auch nach unten. Das macht das Fräsen sehr sauber. Das Fräsgut bleibt im Fräsloch und fliegt nicht nach links und rechts fort. Oft höre ich, wenn ich nach einem Auftrag die Kunden befrage: „Es ist so schön sauber!“ Unsere Spezialfräsen sind für das Fräsen größerer Flächen gebaut und besonders geeignet für alle Volumenjobs
entlang von Straßen und bei Grundstückneubau.

Die Normalfräsen sind an 98 Prozent aller Stellen einsetzbar, sie sind besonders interessant, wenn bis zu 90 Zentimeter tief gefräst werden soll, also an Standorten, wo anschließend neu gepflanzt wird. Außerdem haben wir noch ein Spezialgerät für das Arbeiten an Hängen und Kleingeräte für besonders enge Stellen im Einsatz.

Wer sind Ihre Kunden?
Stadtverwaltungen, Friedhöfe, Wohnungsbau, Liegenschaften, also alle Kommunen, Institutionen und Unternehmen, die Stubben oder Wurzeln schnell und sauber beseitigen lassen wollen.

Wie funktioniert Ihr Vertrieb, wie werden Sie beauftragt? Kann ich, wenn ich Stubben wegfräsen lassen möchte, bei Ihnen anrufen, und Sie kommen vorbei?
Ja, das ist auch möglich. Unsere Logistik sammelt die Aufträge und plant dann entlang der Kundenorte eine Route. Einzelaufträge auf Zuruf können die Route ergänzen. Nach geplanter Route rufe
ich Kunden auf der Route an und frage, ob wir kommen sollen. Anders herum funktioniert es auch: Kunden rufen mich an und bitten mich, an sie zu denken, wenn wir das nächste Mal in ihrer Nähe sind.

Das Ausgraben oder Ausbaggern von Stubben gibt
es gar nicht mehr?
Fräsen ist immer besser als ausgraben. Wir recyceln die Stubben und Wurzeln und geben sie der Natur zurück, wo sie gewachsen sind. Durch Fräsen werden Baumstubben als Kompostmaterial wiederverwertet, oder die Späne lassen sich in Beeten und Anpflanzungen in der Nähe als Abdeckungsmaterial

Karen-Helle

Karen-Helle Kønig
HasselHolm
Alingsås (Schweden)
Vertrieb Deutschland